Iron Harvest 1920+

#131 5. Dezember 2020

Das Genre der Echtzeit-Strategie (auch "real-time strategy" oder kurz "RTS" genannt) durchlebt schwere Zeiten. Selbst Remakes bewährter Klassiker garantieren heute keine Qualität. Das deutsche Entwicklerstudio King Art Games scheint diesen Missstand beheben zu wollen. In «Iron Harvest 1920+» wehren wir uns in einer fiktiven Diesel-Punk Vergangenheit – insbesondere mit eindrücklichen Mechs – gegen «Rusviet», das «Saxony Empire» oder die «Polania Republic». Kann das von Deep Silver publizierte «Iron Harvest 1920+» dem Sterben des Genres entgegenwirken und endlich wieder mit gelungener Mechanik sowie ergreifender Geschichte überzeugen?

👥 Mitwirkende:

⏭ Weiterführende Informationen:

3 Gedanken zu „Iron Harvest 1920+“

  1. Mich würde ja mal interessieren, warum das RTS-Genre heutzutage so ein Nischendasein fristet. Es muss ja fast zwangsläufig daran liegen, dass die Spiele sich nicht verkaufen, aber warum verkaufen sie sich nicht? Kann es sein, dass dieses Genre stark als ein Esports-Genre wahrgenommen wird und in diesem Bereich von anderen Genres abgelöst wurde, was die Beliebtheit angeht? Weil so rein subjektiv habe ich nicht das Gefühl, dass sich heute weniger Leute für das Genre an sich interessieren.

    1. Es könnte auch daran liegen, dass RTS faktisch gerade kaum noch ein E-Sport Genre ist. Während RTS-Games früher mit WC3 und StarCraft neben Counter-Strike sehr präsent waren, scheinen sie heute durch Fortnite, LoL und Co. verdrängt worden zu sein. Wo keine Sponsorengelder sind, gibt’s keine Events und keine Teilnehmer. Damit gibt’s fürs solche Titel auch keine publikumswirksamen Streams und Publicity.
      Ich habe mich zusätzlich gefragt, ob der Umstand, dass es ein alleiniges PC-Genre ist, hier auch schadet. Da insbesondere Mobas und CS:GO jedoch auch auf dem PC gespielt werden, scheint das ein untergeordneter Faktor zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.